Szenenfoto: Anna Schindlbeck | Foto: Sebastian Worch


Anna Schindlbeck | Foto: Sebastian Worch
Szenenfoto: Anna Schindlbeck | Foto: Sebastian Worch


Anna Schindlbeck | Foto: Sebastian Worch
Szenenfoto: Anna Schindlbeck | Foto: Sebastian Worch


Anna Schindlbeck | Foto: Sebastian Worch
Szenenfoto: Anna Schindlbeck | Foto: Sebastian Worch


Anna Schindlbeck | Foto: Sebastian Worch




Monolog von Suzie Miller
Deutsch von Anne Rabe

Prima facie (Prima facie)

Regie: Stella Seefried
Bühne: Christian Lingg
Kostüme: Ruben Landrichter
Licht: Robert Werthmann

mit Anna Schindlbeck


»Prima facie« ist das Stück der Stunde: Der Monolog einer jungen Strafverteidigerin, die sexuelle Gewalt erfährt und vor Gericht verzweifelt um die Wahrheit kämpft.

Tessa hat es geschafft: Aus dem Arbeiterkind wurde eine gefragte Strafverteidigerin. Tessa verteidigt erfolgreich Männer, die wegen sexueller Übergriffe vor Gericht stehen. Die boxt sie raus, denn ein guter Verteidiger erzählt lediglich die beste Version der Geschichte. Bei sexuellen Übergriffen steht meist Aussage gegen Aussage. »Ja, die sexuelle Handlung fand statt, aber war sie auch einvernehmlich?« Tessa muss nicht beweisen, ob das Opfer zugestimmt hat, sondern dass der Täter nicht wusste, dass es kein Einvernehmen gab. Abends nach der offiziellen Arbeit, bei Vodka und Smalltalk, kommen sich ihr Kollege Julian und Tessa näher und schlafen gleich in Julians Büro miteinander. Wird das eine Beziehung? Fast sieht es so aus. Die beiden haben noch einmal Sex, der beiden gefällt. Doch dann passiert etwas, was Tessa nicht für möglich hielt. Julian wendet sexuelle Gewalt an. Und Tessa steht vor der Frage, wie es in ihrem Leben nun weitergehen soll. Sie geht zur Polizei, wird zur Zeugin der Anklage und von nun an erlebt sie die Vorgänge im Gerichtssaal von der anderen Seite...

»Diese Thematik ist so aufwühlend und erschütternd. Gerade deshalb ist es für mich so wichtig, sich mit ihr auseinanderzusetzen und sie auch mit den Mitteln des Theaters sichtbar zu machen.« Stella Seefried

Triggerwarnung: Wir weisen darauf hin, dass die Darstellung des Erleidens von sexueller Gewalt in »Prima facie« unter Umständen retraumatisierend wirken kann.

Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen: 116 016


Download: Programmheft zur Inszenierung