Szenenfoto: Georg Schmiechen, Nilz Bessel | Foto: Sebastian Worch


Georg Schmiechen, Nilz Bessel | Foto: Sebastian Worch
Szenenfoto: Franziska Theiner, Johanna Maria Seitz | Foto: Sebastian Worch


Franziska Theiner, Johanna Maria Seitz | Foto: Sebastian Worch


Szenenfoto: Franziska Theiner, Johanna Maria Seitz, Georg Schmiechen, Nilz Bessel | Foto: Sebastian Worch


Franziska Theiner, Johanna Maria Seitz, Georg Schmiechen, Nilz Bessel | Foto: Sebastian Worch
Szenenfoto: Nilz Bessel, Georg Schmiechen, Johanna Maria Seitz, Franziska Theiner


Nilz Bessel, Georg Schmiechen, Johanna Maria Seitz, Franziska Theiner




Schauspiel von Philipp Löhle

Wir sind keine Barbaren!

Regie: Sandra Lava
Bühne: Robert Pflanz
Kostüme: Jutta Reinhard
Licht: Stephan Schoder

mit Nilz BesselJohanna Maria SeitzGeorg SchmiechenFranziska Theiner


Wie in einer menschlichen Versuchsanordnung spielt Autor Philipp Löhle in seinem Wellmade-Play grotesk und komisch den Umgang mit dem Fremden durch. Und am Ende schält sich aus den pointierten Dialogen eine Art Krimi heraus...

Barbara und Mario sind ein modernes Mittelstandspaar: Sie ist Köchin in einem veganen Restaurant, er entwickelt den Sound für Motoren von Elektroautos. Es geht ihnen gut. Neben ihnen ziehen neue Nachbarn ein: Linda, die Fitnesstrainerin, und Paul, der herzliche, aber etwas ungehobelte Typ. Mit Prosecco, Roséwein und Leitungswasser wird die Nachbarschaft begossen. Als jedoch eines Nachts ein Fremder auftaucht, ist es mit den Höflichkeiten vorbei. Während die Neuen ihm die Tür vor der Nase zuschlagen, nimmt Barbara ihn auf. Ein Asylsuchender aus Asien (oder war es Afrika?) braucht schließlich Hilfe, das ist ja klar für einen anständigen Bürger. Sicherlich hat er in seiner Heimat Schreckliches durchgemacht. Das verpflichtet doch zu uneingeschränkter Hilfsbereitschaft – oder nicht? Oder stellt er eine Bedrohung dar? Oder vielmehr eine exotische Verlockung? Noch bevor darüber endgültig entschieden werden kann, verschwinden Barbara und der Mann...

»Für mich ist ›Wir sind keine Barbaren‹ ein Spiegel unserer Zeit, mit all ihren Fragen, ihrer Angst, Unsicherheit und Verwirrung. Das Stück dreht sich aber auch um Mut, Neugier, Lebenslust und Liebe und die Auseinandersetzung mit unseren Mitmenschen und deren Realität.« (Sandra Lava)