Szenenfoto: Susanne Pfeiffer, Angela Koschel-de la, Ingo Pfeiffer - Foto: Sebastian Worch


Susanne Pfeiffer, Angela Koschel-de la, Ingo Pfeiffer - Foto: Sebastian Worch
Szenenfoto: Susanne Pfeiffer, Silvia Steger, Angela Koschel-de la - Foto: Sebastian Worch


Susanne Pfeiffer, Silvia Steger, Angela Koschel-de la - Foto: Sebastian Worch
Szenenfoto: Ingo Pfeiffer, Susanne Pfeiffer - Foto: Sebastian Worch


Ingo Pfeiffer, Susanne Pfeiffer - Foto: Sebastian Worch
Szenenfoto: Angela Koschel-de la, Ingo Pfeiffer, Susanne Pfeiffer - Foto: Sebastian Worch


Angela Koschel-de la, Ingo Pfeiffer, Susanne Pfeiffer - Foto: Sebastian Worch




Schauspiel von Joel Drake Johnson
Deutsch von Peter Torberg
DEUTSCHSPRACHIGE ERSTAUFFÜHRUNG - Originaltitel: Four Places

Scherbengericht

Regie: Friedrich Bremer
Bühne: Anita Rask Nielsen
Kostüme: Jutta Reinhard
Licht: Raphael-Aaron Moss

mit Angela Koschel-de la Croix-de laIngo PfeifferSusanne PfeifferSilvia Steger



Ein scheinbar ganz normaler Tag. Peggy, eine lebhafte Siebzigjährige, wird wie gewohnt von ihrer Tochter Ellen zum Lunch abgeholt. Sie lebt zusammmen mit ihrem todkranken Mann und freut sich auf diese wöchentlichen Ausflüge. Doch schon im Auto merkt Peggy, dass etwas nicht stimmt: Warren, ihr Sohn, sitzt auf der Rückbank. Beim Essen legen Ellen und Warren nach und nach die Karten auf den Tisch: Die Krankenpflegerin, die täglich ein paar Stunden in Peggys Haus kommt, hat nicht nur berichtet, wie die Eltern sich im wiederholten Alkoholrausch streiten, sondern Peggy dabei beobachtet, wie sie ihren Mann mit einem Kissen zu ersticken versucht. War das sein Wunsch oder war es versuchter Mord? Aus der besorgten Befragung wird sehr schnell ein Verhör. Und noch ahnt Peggy nicht, dass zu Hause nichts mehr ist, wie es einmal war...

Mit fast schmerzhafter Genauigkeit beschreibt Joel Drake Johnson den Zerfall einer Familie. Sein bis ins Detail fein beobachtetes Stück erzählt unter der Oberfläche eines harmlosen Familienausflugs eine Geschichte vom Verlust der menschlichen Würde. Mit einem sicheren Gespür für Suspense führt Johnson seine Figuren und damit auch den Zuschauer an einem seelischen Abgrund entlang.

»'Four places' (so der Originaltitel): vier simultane Schauplätze, vier DarstellerInnen, vier Enden. Ein großartiges Stück in der Nachfolge von Strindberg, O’Neill, Williams. Eine traurige menschliche Komödie. Meine große Neugier auf junges, unerprobtes Theater wird sich auf unser Publikum übertragen.« (Friedrich Bremer)