Szenenfoto: Ines Schmiedt, Andreas Armand Aelter, Tobias Rosen - Foto: Sebastian Worch


Ines Schmiedt, Andreas Armand Aelter, Tobias Rosen - Foto: Sebastian Worch
Szenenfoto: Elmar Börger, Inka Weinand - Foto: Sebastian Worch


Elmar Börger, Inka Weinand - Foto: Sebastian Worch
Szenenfoto: Ines Schmiedt, Marc Marchand - Foto: Sebastian Worch


Ines Schmiedt, Marc Marchand - Foto: Sebastian Worch
Szenenfoto: Marc Marchand, Ines Schmiedt, Andreas Armand Aelter, Tobias Rosen - Foto: Sebastian Worch


Marc Marchand, Ines Schmiedt, Andreas Armand Aelter, Tobias Rosen - Foto: Sebastian Worch




Komödie von Marivaux
Deutsche Bearbeitung von Christoph Thein

Das Spiel von Liebe und Zufall

Regie: Augustinus von Loë
Bühne: Mai Gogishvili
Kostüme: Daniela Zepper
Licht: Raphael-Aaron Moss

mit Andreas Armand AelterElmar BörgerMarc MarchandTobias RosenInes SchmiedtInka Weinand



Silvia soll Dorante heiraten, doch die selbstbewusste junge Dame steht der Institution Ehe recht skeptisch gegenüber. Und da sie den Auserwählten noch gar nicht kennt, beschließt sie, zur Prüfung des jungen Herren mit ihrer Zofe die Rollen zu tauschen. Ihr Vater, der weiß, dass auch Dorante mit seinem Diener einen Rollentausch plant um Silvia auszuforschen, beobachtet gemeinsam mit Silvias Bruder - der das ganze Treiben noch heftig anstachelt - amüsiert das turbulente Verwechslungsspiel. Die beiden Bediensteten in den Kleidern ihrer Herrschaft sind einander sofort zugetan und auch Silvia und Dorante verlieben sich augenblicklich ineinander. Als Dorante endlich gesteht, wer er wirklich ist, um seinen Diener von einer Heirat mit der vermeintlichen Herrin des Hauses abzuhalten, gibt Silvia ihr Geheimnis nicht sofort preis. Sie will, dass Dorante bereit ist, sie auch als Zofe zu heiraten!

Marivaux thematisiert in seinem „Spiel von Liebe und Zufall“, die Liebe und ihre Konventionen innerhalb unterschiedlicher gesellschaftlicher Klassen. Einerseits finden sich die „zusammengehörigen“ Partner intuitiv; andererseits stehen ihnen doch die anerzogenen äußeren Schranken im Weg, wenn sie vom anderen annehmen müssen, er sei ihrer gesellschaftlich nicht angemessen. So weist Marivauxs geistreiche Komödie auch heute noch über das bloße köstliche Verwirrspiel hinaus und sagt viel über das Verliebtsein, das Wesen der Liebe und die vielen Äußerlichkeiten, die das doch eigentlich wundervolle Erlebnis der Liebe oft zu einer seltsam vertrackten Angelegenheit machen.