Szenenfoto: Silvia Steger, Marc Marchand, Ilena Gwisdalla, Ludger Haninger, Angela Koschel-de la Croix - Foto: Sebastian Worch


Silvia Steger, Marc Marchand, Ilena Gwisdalla, Ludger Haninger, Angela Koschel-de la Croix - Foto: Sebastian Worch
Szenenfoto: Ludger Haninger, Silvia Steger - Foto: Sebastian Worch


Ludger Haninger, Silvia Steger - Foto: Sebastian Worch
Szenenfoto: Ilena Gwisdalla, Silvia Steger, Ludger Haninger, Marc Marchand - Foto: Sebastian Worch


Ilena Gwisdalla, Silvia Steger, Ludger Haninger, Marc Marchand - Foto: Sebastian Worch
Szenenfoto: Ilena Gwisdalla, Arno Schlein - Foto: Sebastian Worch


Ilena Gwisdalla, Arno Schlein - Foto: Sebastian Worch




Musikalische Komödie von Just Scheu und Ernst Nebhut

Pariser Geschichten

Regie: Ingo Pfeiffer
Bühne: Caspar Pichner
Kostüme: Jutta Reinhard
Licht: Robert Werthmann
Musikalische Leitung: Ingo Pfeiffer

mit Ilena GwisdallaLudger HaningerAngela Koschel-de la Croix-de la CroixMarc MarchandArno SchleinSilvia Steger



Madame Dubonnet, eine Cafétière im Ruhestand, versorgt mit trockenem Witz und allerhand Lebenserfahrung ihre Untermieterinnen, die Tänzerinnen Arlette und Sissi. Sissi ist mit Jean Potin liiert, dem Direktor der französischen Panamakanalgesellschaft, einem zwielichtigen Geschäftemacher. Arlette hat ein Verhältnis mit dem Finanzminister Pierre de la Vigne - und ein kleines Geheimnis: sie hat dieses Verhältnis nur erfunden, um bei den Erzählungen ihrer Kolleginnen mithalten zu können. So schickt sie sich nun täglich selbst einen Strauß Margueriten als Liebesbeweis. Als eines Tages der Finanzminister persönlich in der Tür steht, um sein ‘Verhältnis’ kennen zu lernen, treffen die beiden eine praktische Abmachung, von der sie gleichermaßen profitieren. Doch Gefühle und Liebe, mancherlei Geschäftstüchtigkeit und der junge, geheimnisvolle Antoine sorgen noch für allerhand Turbulenzen, bis das Leben wieder ins richtige Fahrwasser und die wahre Liebe zu ihrem glücklichen Ende findet.

“Das sind die Pariser Geschichten,
die kann man nicht erdichten,
und diese Geschichten berichten
von der Liebe an der Seine,
von Gaston und Madeleine,
von dem Kuß und von der Träne in Paris!”

Die Komödie von Just Scheu und Ernst Nebhut erzählt auf charmante Weise auch musikalisch von kleinen und großen Liebesgeschichten und einem veritablen Aktienschwindel. Die Gründer des Fränkischen Theaters Schloss Maßbach, Lena Hutter und Oskar Ballhaus standen im Berlin der 30er Jahre mit Ernst Nebhut in Verbindung, den sie schließlich sogar vor den Nationalsozialisten in ihrer Wohnung verbargen.

Just Scheu schrieb gemeinsam mit Ernst Nebhut eine Reihe erfolgreicher Theaterstücke. Nach dem Krieg fand er beim Rundfunk in Frankfurt als Autor von Fernsehsendungen wie "Doppelt oder Nichts" eine neue Aufgabe. In Hamburg schrieb er für die "Funklotterie", für die Sendung "Schwarz oder Weiss", für die Spielstunde für Erwachsene "Kleine Feste - Frohe Gäste" aber auch eine stattliche Reihe von Drehbüchern, u.a. "Kommen Sie am Ersten", "Die Privatsekretärin", und "Keine Angst vor großen Tieren" mit Heinz Rühmann, Gustav Knuth und Gisela Trowe.